There is (no) glory in prevention.

Englisches Sprichwort

21. April 2020

Diesen Satz hat der deutsche Virologe Christian Drosten kürzlich zitiert im täglichen Up Date des NDR Podcasts zum Umgang mit der Corona Virus Pandemie: Es gibt keinen Ruhm für Prävention.

Die vorbeugenden Maßnahmen, die zur Eindämmung getroffen werden, kann und will ich persönlich nicht einschätzen, dazu gibt es Spezialisten. Aber soweit man anhand von Statistiken eine grobe Übersicht über die Konsequenzen der Einschränkungen bekommt, ist durchaus erkennbar, dass sich das Virus während des lock downs in Deutschland nicht hemmungslos ausgebreitet hat.

Wo liegt die Parallele zum Yoga Üben? Für mich ganz klar darin, dass in der Prävention ein Schlüssel zum gesundheitlichen und damit ganzheitlichen Glück liegt. Es geht um aktives Handeln, nämlich auf die Matte zu gehen und mehrmals die Woche Yoga zu üben; also den Körper in anatomisch und damit neurobiologisch sinnvoll ausgerichteten Übungen – den Asanas – zu bewegen. Auch wenn ich mir oft denke: „Oooch, heute schaff‘ ich es nicht auf die Matte, macht nix,“ hat es eben zur Konsequenz, dass  nichts gemacht wird: Die Muskulatur wird nicht daran erinnert, sich zu stärken, der Geist wird nicht aufgefordert, zwischen durch in die Ruhe zu gehen und die Knochen werden auch nicht an die richtige Stelle gerückt im Skelett, um dem Körper als Grundgerüst eine optimale Stütze zu sein. 

Mit jedem Mal Bewegen auf deiner Matte gibst zu dir eine Schubs in die richtige Richtung – nämlich zu dir selbst, um bei dir anzukommen und dich im Atem und Bewegen zu spüren. Für ein paar Momente in deine Körperweisheit einzutauchen und aus dem Kopf Kino auszusteigen. Und mit jedem Mal mehr Kraft, Entspannung und inneren Frieden zu finden. Immer wieder, step by step, Asana by Asana.

Wir sollten also durchaus eine Hymne auf vorbeugende Maßnahmen singen – there IS glory in prevention!

 

Namasté.

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